Bereits seit vielen Jahren setzt sich der FC Energie Cottbus für Vielfalt und Toleranz ein. Im Rahmen des Projekts „Sicheres Stadion“ werden präventive Maßnahmen und Botschaften gegen Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz sowie einen respektvollen Umgang miteinander transportiert. Dazu hat der Verein auch im Jahr 2020 eine ganze Reihe von Aktionen und Maßnahmen, intern sowie extern, umgesetzt.

Zum einen setzte der Verein verstärkt auf Netzwerkarbeit, um durch den gemeinsamen Austausch Erfarhungshorizonte zu erweitern und die eigene Arbeit zu verbessern. So gab es eine Reihe von Sitzungen des Bündnisses „Cottbus ist bunt“, dessen Organisator und Gastgeber der FC Energie Cottbus seit dem Sommer 2020 ist. Darüber hinaus fanden Gespräche mit verschiedenen Akteur*innen aus Politik und Zivilgesellschaft statt. So z.B. mit dem Mobilen Beratungsteam Brandenburg, Vertreter*innen der Parteien DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen, mit Trägern der Jugendhilfe sowie verschiedenen Fangruppierungen, um nur einige zu nennen.

Zudem wurden in internen Schulungen und Workshops die Mitarbeiter*innen des Vereins geschult und sensibilisiert für eine rassismuskritische und vielfaltsbewusste Vereinsarbeit. Abseits dessen bekennt der Verein auch auf externen Veranstaltungen Farbe. Der Verein nahm unter anderem an den Gedenkveranstaltungen zum 75. Jahrestag zur Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz in der Synagoge Cottbus sowie der Veranstaltung anlässlich des Jahrestages der Bombardierung von Cottbus im 2. Weltkrieg teil. Darüber hinaus war der Verein auch bei zahlreichen Veranstaltungen des Bündnisses „Cottbus ist bunt“ präsent. Eines der Highlights des Jahres 2020 war die Teilnahme am Diversity-Tag Lausitz, an dem der Verein für seine hervorragende Arbeit im Bereich des Diversity-Managements ausgezeichnet wurde.