Das Programm “Kein Kind, kein Jugendlicher geht verloren“ will Kinder erreichen, die in Risikolagen sind und einen erschwerten Zugang zu Bildung haben. Das Vorhaben „Ein Quadratkilometer Bildung Fürstenwalde“ ist eine auf zehn Jahre angelegte Lern- und Entwicklungsplattform für die Personen und Institutionen, die im Stadtteil Fürstenwalde-Mitte Verantwortung für den Bildungserfolg aller Kinder und Jugendlichen übernehmen.

Zentrale Anlaufstelle ist die Pädagogische Werkstatt in der Dr.-Wilhelm-Külz-Str. Dort entwickelt ein multiprofessionelles Team gemeinsam mit lokalen Akteuren aus Bildungseinrichtungen und mit Eltern Praxislösungen und hilft dabei, dass gemeinsame pädagogische Haltungen, Strategien und Inhalte entstehen, die Kinder und Jugendliche durchgängig in ihren individuellen Bildungsprozessen begleiten

2019 konnten eine Reihe von bestehenden Maßnahmen vertieft sowie neue auf den Weg gebracht werden. So wurde zum Beispiel bereits zum dritten Mal der „Tag des Vorschulkindes“ durchgeführt und erfreute sich mit 16 teilnehmenden Einrichtungen sowie über 100 Kindern und deren Eltern erneut eines großen Interesses. Auch das Projekt „EmPa³“ konnte erfolgreich fortgeführt werden, in dessen Rahmen Konfliktberatung und Mediation in Brennpunkteinrichtungen angeboten werden. Zudem lief das Sprachförderprogramm „Rucksack Schule“ in zwei Fürstenwalder Grundschulen an.

Auch 2018 fanden in der pädagogischen Werkstatt wieder zahlreiche Veranstaltungen statt. Schwerpunkte in diesem Jahr waren die Unterstützung von Schulen, Kitas und Horten bei der Zusammenarbeit mit Eltern und Kindern, Angebote für Schüler*innen mit Fluchterfahrung sowie die Unterstützung beim Zugang zum Bildungssystem und bei der Gestaltung des Unterrichts für Lehrkräfte. Darüber hinaus gab es Fortbildungen zu den Themen „Gespräche mit Eltern“, interkulturelle Öffnung sowie Mediation und pädagogische Arbeit mit traumatisierten Kindern

2017 konnte die Werkstatt zunehmend als eigenständiger Akteur etabliert werden. Mit 142 Veranstaltungen und mehr als 2.200 Teilnehmer*innen kann sie auf ein überaus ereignisreiches Jahr zurückblicken. Eines der Highlights war die Durchführung des „Tags des Vorschulkindes“. Darüber hinaus engagiert sich die Werkstatt zunehmend in der Integrationsarbeit im Rahmen des Projekts „Bildungsrecht für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung: Jetzt!“

Im Jahr 2016 konnte in Kooperation mit den Kitas konnten wichtige Grundlagen der Zusammenarbeit ausgearbeitet werden, die in der gemeinsamen Planung eines „Tags des Vorschulkindes“ mündeten. Dabei lag der Fokus neben der Förderung der motorischen und kognitiven Entwicklung der Kinder auf der Arbeit mit den Eltern. Zudem wurde unter dem Leitmotiv „Integration gestalten“ verschiedene Maßnahmen zur besseren Integration geflüchteter Kinder ins Leben gerufen. Höhepunkt war die Entwicklung und Umsetzung eines Curriculums „Interkulturelle Bildung in Familie, Kita und Schule“.