Auch im Jahr 2018 setzt das Erich-Zeigner-Haus in Leipzig seine Arbeit erfolgreich fort.

Im Rahmen der diesjährigen Jugendprojekte mit den SchülerInnen kooperierender Schulen aus Leipzig und dem Leipziger Umland haben die TeilnehmerInnen mit selbsterstellten Flyern Spenden gesammelt und können nun die Verlegung von Stolpersteinen sowie weitere Anbringung von Gedenktafeln in Angriff nehmen. So bereits geschehen für den Stillen Helden Otto Heinze.

Denn Anfang der diesjährigen Veranstaltungen machte die Auftaktveranstaltung der Reihe “Sich Erinnern ist ein politischer Akt” Über die aktuelle Macht der Vergangenheit” mit dem Thema “Schluss mit Auschwitz ?! Ein Ende des “Kriegsschuldkults”?!”. Über 50 Besuchern nahmen am ersten Abend der Reihe, die bis Dezember monatlich stattfinden wird teil.

Eine weitere Veranstaltungsreihe wird in diesem Jahr zum Thema “”Volk” oder “Bevölkerung”? “Deutsch sein” im Diskurs” durchgeführt. Hier wird z.B. Maximilian Steinbeiß, der Autor von “Mit Rechten reden” einen Vortrag halten. Diese Reihe beschäftigt sich in acht Einzelveranstaltungen mit den theoretischen Grundlagen der Erinnerungskultur und Geschichtsauffassung von rechter Seite und hinterfragt ein womöglich neues Geschichtskonzept von rechten Intellektuellen.

Die Veranstaltungsreihe “Widerstand in Ton und Wort. Wie künstlerische Ästhetik politische Dimensionen in der NS-Diktatur und Gegenwart erlangt” thematisiert die Musik und Literatur aus den 30er bis 50er Jahren, die sich inhaltlich gegen das NS-Regime stellen. In vier Veranstaltungen werden vier Zeitabschnitte abgefasst, die die unterschiedlichen Einflüsse auf die Schriftsteller und Musiker untersuchen.